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Winter School für nachhaltiges Management

oikos ist eine internationale Studentenorganisation, die Studenten und Young Professionals für einen nachhaltigen Managementstil gewinnen möchte und sich auf die Fahnen geschrieben hat “Change Agents” für mehr Nachhaltigkeit im täglichen Wirtschaftsleben auszubilden. Ein Projekt um dieses zu erreichen, ist die oikos Winter School, die vom 16.-22. November 2008 an der Universität Witten/Herdecke stattfindet.

Bei der Winter School sollen 25 Studenten die Chance erhalten ihre Projektideen für mehr Nachhaltigkeit zu präsentieren und dann in die Tat umzusetzen. Dabei werden sie im Anschluss an den Event jeweils von einem Mentor aus der mehr als 10-köpfigen Jury unterstützt (dazu weiter unten mehr!). Die Veranstalter wollen (so denke ich) zeigen, dass nachhaltiges Management “sexy” ist. Das gefällt mir! Sie wollen den Studenten vermitteln, dass man Karriere sehr gut mit nachhaltigem Managementstil verbinden kann. Es ist wichtig den Studenten und damit den Entscheidungsträgern von morgen die Botschaft zu vermitteln: “Tue Gutes und Du wirst Spaß dabei haben!”

Einen negativen Beigeschmack bekommt das Ganze allerdings, wenn man sich einmal die Sponsorenliste und Jurymitglieder (teilweise!) anschaut. Spontan dachte ich hier zuerst an eine neue Liste zur Abstimmung zur “grünen Tomate” (siehe Artikel von Markus): Shell, RWE, Daimler, McKinsey.

Vielleicht hat der eine oder andere Teilnehmer aber auch genug Chuzpe den Opportunismus gerade dieser “Wirtschaftsweisen” zu entlarven, z.B. in Bezug auf ökologische Nachhaltigkeit (Deutschlands größter Kohlendioxid-EmittentRWECO2-SchleuderDaimler; besonders schädlich in Kombination: “Smart + Kohlestrom von RWE” = Mehr CO2Daimler+RWE) und soziale Nachhaltigkeit (Verlierer sind am falschen PlatzMcKinsey). Der Veranstaltung und den “zukünftigen Entscheidungsträgern” bleibt es zu wünschen! Allerdings hätte ich mir hier von den Veranstaltern mehr Fingerspitzengefühl (oder Mut?) gewünscht – schließlich gibt es tatsächlich genügend Vorbilder an mutigen Unternehmern, die für mehr nachhaltige Marktwirtschaft stehen und werben, z.B. Dagmar Fritz-Kramer.

Auf den Termin bin ich via Nachhall Texter gestoßen. Danke!

3 Kommentare

  1. Hmm,

    ich sehe die Winter School positiv. Zum einen scheint man Firmen eingeladen zu haben, die eben keine absolut positive Geschichte haben und Stellung beziehen koennen. Ich denke dass die Studenten die gut auseinandernehmen koennten.

    Zudem sind ja auch Sekem und Foundation Worldclass vertreten.

    Vielleicht doch ganz nett.

  2. Hi Leonard,

    es bleibt ja noch ca. eine Woche Zeit, um sich anzumelden. Vielleicht hast du ja eine Idee. Ich gehe ja noch als Student durch und könnte mich bewerben. ;-)

    Grüße
    Markus

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