Sind Blogs tot?
In diversen deutschen Blogs entwickelt sich aktuell eine lesenswerte und lebhafte Diskussion um diese – etwas zugespitze – These. Für jeden Blogger und Interessierten lohnt sich aber durchaus das Mitlesen und Mitkommentieren (!) in einer der folgenden Diskussionsthreads. Anbei die einzelnen Blogs, die sich damit aktuell beschäftigen und die wesentlichen Thesen kurz zusammengefasst.
- Basic Thinking Blog: Wo sind all die Trackbacks hin? Interessante Schlussfolgerungen: Nutzer lesen immer noch Blogposts – aber verlinken diese direkt in Twitter, anstatt auf eigenen Blogs. Trend geht klar zum Chat & Kommentieren von anderen Beiträgen, weniger hin zum Erstellen eigener Posts.
- Robertbasic.de (das Blog auf dem Robert selber schreibt): Der Hype um Blogs ist gelaufen. Schlussfolgerungen: Die Vernetzung ist das herausragende Kulturmerkmal der Blogs. Nur wenige Blogs haben sich zu etablierten Medien entwickelt, z.B. Huffington Post. A-Blogs waren egoistisch und haben nie ihre Klammerfunktion für mehr Zusammenhalt in der deutschen Blogosphäre genutzt. Corporate Blogs = fail. Postingfrequenz zu niedrig. Eigene Zusammenfassung der Kernthesen durch Robert selber.
- Uarrr.org: Alles geht den Bach hoch. Schlussfolgerungen: RSS-Feadreader wird nicht mehr genutzt. Die kleinen, privaten Blogs lebten von Nichtigkeiten – dies funktioniert heute über Twitter besser. Fashionblogs sind der aktivste und vernetzteste Teil des Internets.
- Stylespion: Keine frische Generation von Blogs. Schlussfolgerungen: Keine – stattdessen wird dem Leser das Feld überlassen, in den Kommentaren. Deswegen: Lesen! (ich habe hier auch schon kommentiert)

One Response to “Sind Blogs tot?”
Pingbacks and Trackbacks