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Sensitives Reisen als nachhaltiger Trend im Tourismus

In einem Designerhotel ist es schwierig Land und Leute hautnah zu erleben. Abseits der Pfade des Massentourismus lohnt ein Eintauchen in das Alltagsleben und Kultur eines Landes. Spezialisierte Reiseveranstalter haben dafür das “sensitive Reisen” im Programm. Gemeint ist damit zum Beispiel der Gastaufenthalt bei einer Brahmanenfamilie im spirituellen Herzen Balis.

Mit seiner eigens kreierten Produktlinie „kulturell sensitives Reisen“ zum Beispiel lädt der Münchner Asienspezialist Lotus Travel Service zu solchen individuellen Reise-Erlebnissen ein. Die Brahmanen kann der Reisende hautnah im “Großen Haus der Brahmanen” der Gastfamilie von Ida Bagus Wedha erleben. Gemeinsam mit Gus De, dem Sohn der Familie, lernt der Reisende Bali von einer sehr persönlichen Seite kennen – ob beim Bummel über den bunten Markt von Mas, bei einer Fahrradtour durch die unberührte Natur, bei religiösen Zeremonien oder beim Blick in den Familienkochtopf.

Im SZ-Magazin vom Oktober 2011 findet sich eine lesenswerte Reportage dieser Reise.

2 Kommentare

  1. Finde ich eine tolle Idee, so zu reisen. Die Bilder vom Haus sehen auf jedenfall schon mal toll aus. Mal sehen, was meine Frau dazu sagt :D Ist auf jeden Fall mal eine Abwechslung.

  2. Manfred Klade

    20/02/2012 @ 18:23

    Versteh nicht, was daran neu oder gar sensitiv sein soll? Urlaub am Bauernhof ist doch auch so ähnlich, da lernt man die Familie vom Huberbauern kennen und die Hühner und Kühe gleich dazu. Das ‘anders reisen’ ist oft nur alter Wein in neuen Schläuchen (wie auch die meiste Mode)

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