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Goodbye Autobesitz, hello Carsharing

Das Verhalten der Autofahrer ändert sich radikal. Immer mehr urbane, jungen Menschen verabschieden sich innerlich vom Auto als Besitz-Statussymbol und begeistern sich für Carsharing und Mietwagen.

Der Automarkt unterliegt aktuell einer Wettbewerbsdynamik, die dieser Markt seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat. Grundlegend ist der Wandel weg von dem Besitz-Modell beim Autofahren hin zu dem Service-Modell. Von diesem Megatrend wollen verschiedenen Unternehmen ein Stück erobern und setzen dadurch den etablierten Autokonzernen zu. Diese Carsharing-Player lassen sich so kategorisieren:

Mit car2go und Drive Now versuchen bereits die Autokonzerne selbst an dem Marktpotential von 5,5 Millionen Carsharing-Nutzern in Europa bei 77.000 geteilten Autos in 2016 (laut Studie von Frost & Sullivan) zu partizipieren. Carsharing ist somit nicht nur in den Headquartern der Autokonzerne angekommen, sondern beflügelt sogar deren Phantasie.
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Ideengarage als sinnvolles Netzwerk für Erfinder und Gründer

Die Ideengarage vernetzt Erfinder von technischen Ideen mit Mitstreitern, die diese Ideen in kaufbare Produkte umsetzen und dafür am Markt Nachfrage generieren (“Business Development”).

Ideengarage Ideengarage als sinnvolles Netzwerk für Erfinder und Gründer

Die Idee ist im Rahmen einer Kooperation der Hans-Sauer-Stiftung und der Social Entrepreneurship Akademie entstanden. Das Saatkorn-Blog hat direkt ein lesenswertes Interview mit den Initiatoren hinter der Ideengarage geführt:

“Im Mittelpunkt stehen Ideen aus dem Bereich Social und Sustainable Entrepreneurship, das heißt aus den Feldern Umwelt, Nachhaltigkeit, Bildung, Soziales und mehr. Die Intention, mit den Ideen und ihrer Umsetzung gesellschaftlichen und ökologischen Mehrwert zu erzeugen, steht im Zentrum.”

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Social Entrepreneurship Akademie lehrt soziale Verantwortung

Die Social Entrepreneurship Akademie wurde 2010 als Netzwerkorganisation der vier Münchner Hochschulen gegründet. Durch ihre drei Säulen bietet die Akademie derzeit in der Lehre ein Qualifizierungsprogramm an, fördert gezielt soziale Gründungsprojekte und möchte den Aufbau eines breiten Netzwerks zur Verankerung des Themas Social Entrepreneurship in der Gesellschaft vorantreiben. Förderer sind u.a.  Falk F. Strascheg, Bernd Wendeln, die BMW Stiftung Herbert Quandt, BonVenture sowie die Vodafone Stiftung.

SEA logo rgb jpg 400x163 Social Entrepreneurship Akademie lehrt soziale Verantwortung

Ganz spannend lesen sich die Inhalte des Zertifikats “Gesellschaftliche Innovationen” durch den Mix aus Theorie und Praxis. Die folgenden Projekte werden aktuell durch die Akademie gefördert:

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Social Entrepreneure als alternativer Unternehmer-Typus

Mittels “entrepreneurial spirit” lassen sich nicht nur kommerzielle Startups gründen sondern auch soziale Veränderungen fördern. Solche Social Entrepreneurs haben das Ziel unternehmerische Lösungen für soziale und ökologische Probleme zu finden und umzusetzen. Besondere Wirkung entfalten Social Entrepreneure, wenn ihre Innovationen nicht nur einzelne Leuchttürme sind, sondern eine systemverändernde, gesellschaftliche Wirkung haben.

Ein bekanntes Beispiel in Deutschland für diesen Typus Unternehmer ist Thilo Bode, Gründer von foodwatch. Mit seinen unabhängigen Analysen deckt er verbraucherfeindliche Praktiken in der Lebensmittelindustrie auf. Er setzt sich für mehr Transparenz in der Deklaration von Lebensmitteln ein. Er wurde zum “Social Entrepreneur 2009″ der Schwab Foundation gewählt.

Die Kriterien für einen solchen Social Entrepreneur sind laut der Schwab Foundation:

  • Innovation: Innovative Produkte oder die innovative Anwendung von Technologie bewirken sozialen Wandel.
  • Nachhaltigkeit: Die ins Leben gerufene Initiative (Not-for-profit oder for-profit) wird langfristig aufrechterhalten.
  • Direkte soziale Auswirkung: Die Wirkung lässt sich quantifizieren, z.B. durch Studien.
  • Verbreitung: Die Initiative wurde erfolgreich auf andere Regionen bzw. Länder adaptiert. Dies kann durch den Gründer selbst oder andere erfolgen.
  • Übertragbarkeit: Die Initiative könnte potenziell auch in anderen Ländern funktionieren. Der Gründer arbeitet mit anderen zusammen, um die Idee zu verbreiten.

Die Ashoka Foundation ergänzt diese Kriterien um “unternehmerische Wachstumsabsicht” und setzt einen besonderen Fokus auf die Übertragbarkeit bzw. Verbreitbarkeit der sozialen Geschäftsidee:

“Weil Social Entrepreneurs systemisch denken, verankern sie ihre Ansätze unabhängig von sich in der Gesellschaft: Sie sind nicht interessiert daran, einen Kindergarten zu bauen, sondern ein besseres System der Kinderbetreuung im ganzen Land zu verbreiten. Sie sind nicht zufrieden, wenn ihr Konzept an einem Ort funktioniert, sondern wollen das zugrundeliegende Erfolgsrezept überall dorthin bringen, wo es gebraucht wird.”

Eine sehr umfassende Übersicht aktueller Social Entrepreneure der Schwab Foundation findet sich hier. Die Geförderten der Ashoka-Initiative finden sich in der so genannten Fellows-Map. Ein Leckerbissen für Social Entrepreneure, die auf der Suche nach Investmentkapital sind, ist dieser hochkarätige Leitfaden für die Verhandlung mit potentiellen Geldgebern, verfasst von Experten wie Prof. Achleitner der TU München.

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HonestGreen – Dropshipping Anbieter für nachhaltige Produkte

Auch für Startups, die nachhaltige Produkte online verkaufen wollen, sind die größten operativen Herausforderungen vergleichbar: Einkauf bzw. Sourcing der Produkte, Verwaltung der Bestände und der Warehouselogistik sowie der Versand und das Retourenmanagement. Die Frage ist häufig: Wie kann ein Startup diese Herausforderungen mit möglichst geringem Budget meistern?

Eine Lösungsmöglichkeit ist die Nutzung von Dropshipping-Anbietern. Diese fungieren als Großhändler für Produkte und versenden diese auch direkt an den Endkunden. Als Preis muss man natürlich mit geringeren Margen auskommen. In den USA gibt es bereits Verzeichnisse rund um solche Dropshipping-Anbieter. Diese fokussieren allerdings meistens auf klassische Massenprodukte wie Unterhaltungselektronik.

Mit HonestGreen geht in den USA jetzt ein Unternehmen an den Start, das diesen Rundum-Sorglos Service speziell für grüne, nachhaltige Produkte anbietet. Für Startups, die einen solchen Service nutzen wollen, ist es wichtig möglichst einen Dropshipping-Partner zu haben, der eine große Bandbreite an Produkten abdeckt. Es sollte bei einer Bestellung nach Möglichkeit nur aus einer zentralen Stelle die Ware geliefert werden, da auch nur einmal Versandkosten in Rechnung gestellt werden können.

Vergleichbare Angebote für den deutschen Markt sind mir nicht bekannt. Tipps gerne in den Kommentaren.

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