Nachdem ich vorgestern bei meinem Oxfam-Händler meines Vertrauens mal wieder einige schöne, lesenswerte Bücher zum Schnäppchenpreis ergattern konnte, möchte ich gerne jedem Bücherliebhaber die Oxfam-Shops ans Herz legen. Seit längerer Zeit decke ich mich dort mit Lesestoff ein und finde das Konzept richtig klasse: Oxfam-Shops sind ganz besondere Secondhandläden, bei denen das ganze Sortiment (Bücher, CDs, DVDs, Kleidung, Haushaltswaren etc.) gespendet wird und von ehrenamtlichen Mitarbeitern verkauft wird. Für mih als “Bücherwurm” sind natürlich insbesondere reine “Bücher-Oxfams” ein wahre Fundgrube, z.B. der Oxfam-Shop in München nahe Marienplatz. Mit den Erlösen aus den Shops finanziert Oxfam einige Nothilfe- und Entwicklungsprojekte. Im Mutterland von Oxfam, England, finden sich über 700 solcher Shops – in Deutschland sind es immerhin schon gute 30 (Liste aller Shops inkl. Karten).
Gerade Bücher scheinen bei Oxfam besonders hoch im Kurs zu stehen: In Großbritannien hat sich jeder zehnte Laden auf Bücher spezialisiert und Oxfam ist auf der Insel der mittlerweile größte Händler von Secondhand-Büchern! Gerade wenn sich die Oxfam-Büchershops noch mehr Richtung hochwertigere Antiquariate entwickeln sollten, dürfte der Erfolg des Bücher-Konzepts noch weiter zunehmen. Ich denke, dass in diesem speziellen Segment noch ordentliches Marktpotenzial liegt!
Mehr über Oxfam allgemein und seine Geschichte findet sich hier; Backgroundinfos über den neuen, sehr innovativen Online-Shop von Oxfam findet sich hier im Blog.
