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	<title>Kommentare zu: Neuer Mac Mini &#8211; Blogschau</title>
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	<description>Grünes Blog von Wolfram Latschar rund um LOHAS, Green Business, bewussten Konsum.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 11:53:44 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Wolfram</title>
		<link>http://blog.einfachnachhaltig.de/neuer-mac-mini-blogschau/comment-page-1/#comment-608</link>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2009 05:45:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.einfachnachhaltig.de/?p=1121#comment-608</guid>
		<description>Na da ist doch einmal eine positive &Uuml;berraschung: noch ein Wolfram hier im Blog. ;-) 

Lieber Wolfram,

danke f&uuml;r Deinen ausf&uuml;hrlichen Kommentar. Ich interessiere mich aktuell auch sehr f&uuml;r die Nachhaltigkeit von PCs und Notebooks. Ein wichtiger Baustein ist sicher die m&ouml;glichst lange Verwendung und vor allem die leichte Aufr&uuml;stbarkeit. Danke f&uuml;r Deinen Hinweis auf das Aufr&uuml;sten von Speicher und Festplatte. Das war mir bisher so noch nicht bekannt. 

Die Integration von Cradle-to-Cradle-Prinzipien in die Fertigung von PCs w&auml;re sicherlich eine gro&szlig;er Fortschritt. Kennst Du hier erste Beispiele? 

Eine Studie der TU Berlin hat in diesem Zusammenhang ergeben, dass durch Recycling der PCs nur nur rund 13% der f&uuml;r die Herstellung aufgewendeten Energie zur&uuml;ckgewonnen wird. Die restlichen 87% des „energetischen Rucksacks“ gehen unwiederbringlich verloren, sobald der PC entsorgt wird - selbst bei Demontage und Materialrecycling. 

Viele Gr&uuml;&szlig;e,
Wolfram</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na da ist doch einmal eine positive &Uuml;berraschung: noch ein Wolfram hier im Blog. <img src='http://blog.einfachnachhaltig.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Lieber Wolfram,</p>
<p>danke f&uuml;r Deinen ausf&uuml;hrlichen Kommentar. Ich interessiere mich aktuell auch sehr f&uuml;r die Nachhaltigkeit von PCs und Notebooks. Ein wichtiger Baustein ist sicher die m&ouml;glichst lange Verwendung und vor allem die leichte Aufr&uuml;stbarkeit. Danke f&uuml;r Deinen Hinweis auf das Aufr&uuml;sten von Speicher und Festplatte. Das war mir bisher so noch nicht bekannt. </p>
<p>Die Integration von Cradle-to-Cradle-Prinzipien in die Fertigung von PCs w&auml;re sicherlich eine gro&szlig;er Fortschritt. Kennst Du hier erste Beispiele? </p>
<p>Eine Studie der TU Berlin hat in diesem Zusammenhang ergeben, dass durch Recycling der PCs nur nur rund 13% der f&uuml;r die Herstellung aufgewendeten Energie zur&uuml;ckgewonnen wird. Die restlichen 87% des „energetischen Rucksacks“ gehen unwiederbringlich verloren, sobald der PC entsorgt wird &#8211; selbst bei Demontage und Materialrecycling. </p>
<p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br />
Wolfram</p>
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		<title>Von: Wolfram</title>
		<link>http://blog.einfachnachhaltig.de/neuer-mac-mini-blogschau/comment-page-1/#comment-607</link>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2009 02:40:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.einfachnachhaltig.de/?p=1121#comment-607</guid>
		<description>Nicht nur der Prozessor veraltet, sondern die anderen Teile praktisch genauso. In ein paar  Jahren nur den Prozessor zu tauschen w&uuml;rde wahrscheinlich kaum etwas bringen, weil dann Speicher, Festplatte, der lahme Grafikchip oder der Bus auf dem Mainboard wohl alle zum Flaschenhals w&uuml;rden. Aber die Prozessorgenerationen sind nicht nur aus Marketinggr&uuml;nden inkompatibel. Wenn die Kommunikation zwischen Bauteilen nicht mehr ausreicht, konzipiert man ihre Verbindungen neu. Die Komponenten m&uuml;ssen pr&auml;zise aufeinander abgestimmt sein, damit sie miteinander funktionieren k&ouml;nnen. Das wird sich so schnell nicht &auml;ndern, und deshalb war der Tausch von einzelnen Chips schon immer nur sehr eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich. Oder sie f&uuml;hren mehrere Komponenten gleich ganz zusammen (z.B. Grafik in die CPU), dann passt der neue Chip erst recht nicht mehr zum alten Board.

Was allerdings in der Vergangenheit und auch heute noch -- insbesondere bei OSX -- gilt, ist, dass Speicher und Festplatte aufzur&uuml;sten meistens deutlich mehr bringt als ein Prozessorupgrade. Im MobileMacs-Podast hie&szlig; es, dass der Tausch der Festplatte im Mac Mini in eine (derzeit noch etwas zu teure) SSD zu mehr als einer gef&uuml;hlten Verdoppelung der Geschwindigkeit f&uuml;hrt. Das k&ouml;nnte in zwei Jahren ein naheliegendes Upgrade sein. Da w&uuml;rde es tats&auml;chlich ungemein helfen wenn Minis leichter ge&ouml;ffnet werden k&ouml;nnten. Das ist &uuml;brigens auch mein gr&ouml;&szlig;ter Kritikpunkt an den Ger&auml;ten.

Was die Nachhaltigkeit angeht w&auml;re es sicherlich gut die Verwendung der Ger&auml;te m&ouml;glichst lange zu strecken; also erstmal selber benutzen, dann gebraucht weiterverkaufen oder einer sozialen Einrichtung spenden etc. Aber einen echten Fortschritt w&uuml;rde erst eine &Auml;nderung bei den eingesetzten Materialien und Verfahren bringen. Die Ger&auml;te m&uuml;ssten so gebaut werden sollte, dass die Materialien erstens nicht mehr giftig sind, dann m&ouml;glichst komplett in den Industriekreislauf zur&uuml;ckgef&uuml;hrt und am Ende zum Teil sogar kompostiert werden k&ouml;nnen (cradle to cradle). Stromsparfunktionen sind nat&uuml;rlich gut und richtig, aber solange die Materialien sich in keinem nachhaltigen Nutzungs-Kreislauf befinden steckt in der Green-IT noch viel zu viel Marketing und nur allzu wenig Gr&uuml;n.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur der Prozessor veraltet, sondern die anderen Teile praktisch genauso. In ein paar  Jahren nur den Prozessor zu tauschen w&uuml;rde wahrscheinlich kaum etwas bringen, weil dann Speicher, Festplatte, der lahme Grafikchip oder der Bus auf dem Mainboard wohl alle zum Flaschenhals w&uuml;rden. Aber die Prozessorgenerationen sind nicht nur aus Marketinggr&uuml;nden inkompatibel. Wenn die Kommunikation zwischen Bauteilen nicht mehr ausreicht, konzipiert man ihre Verbindungen neu. Die Komponenten m&uuml;ssen pr&auml;zise aufeinander abgestimmt sein, damit sie miteinander funktionieren k&ouml;nnen. Das wird sich so schnell nicht &auml;ndern, und deshalb war der Tausch von einzelnen Chips schon immer nur sehr eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich. Oder sie f&uuml;hren mehrere Komponenten gleich ganz zusammen (z.B. Grafik in die CPU), dann passt der neue Chip erst recht nicht mehr zum alten Board.</p>
<p>Was allerdings in der Vergangenheit und auch heute noch &#8212; insbesondere bei OSX &#8212; gilt, ist, dass Speicher und Festplatte aufzur&uuml;sten meistens deutlich mehr bringt als ein Prozessorupgrade. Im MobileMacs-Podast hie&szlig; es, dass der Tausch der Festplatte im Mac Mini in eine (derzeit noch etwas zu teure) SSD zu mehr als einer gef&uuml;hlten Verdoppelung der Geschwindigkeit f&uuml;hrt. Das k&ouml;nnte in zwei Jahren ein naheliegendes Upgrade sein. Da w&uuml;rde es tats&auml;chlich ungemein helfen wenn Minis leichter ge&ouml;ffnet werden k&ouml;nnten. Das ist &uuml;brigens auch mein gr&ouml;&szlig;ter Kritikpunkt an den Ger&auml;ten.</p>
<p>Was die Nachhaltigkeit angeht w&auml;re es sicherlich gut die Verwendung der Ger&auml;te m&ouml;glichst lange zu strecken; also erstmal selber benutzen, dann gebraucht weiterverkaufen oder einer sozialen Einrichtung spenden etc. Aber einen echten Fortschritt w&uuml;rde erst eine &Auml;nderung bei den eingesetzten Materialien und Verfahren bringen. Die Ger&auml;te m&uuml;ssten so gebaut werden sollte, dass die Materialien erstens nicht mehr giftig sind, dann m&ouml;glichst komplett in den Industriekreislauf zur&uuml;ckgef&uuml;hrt und am Ende zum Teil sogar kompostiert werden k&ouml;nnen (cradle to cradle). Stromsparfunktionen sind nat&uuml;rlich gut und richtig, aber solange die Materialien sich in keinem nachhaltigen Nutzungs-Kreislauf befinden steckt in der Green-IT noch viel zu viel Marketing und nur allzu wenig Gr&uuml;n.</p>
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