Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen bei Apple & Co
Da berichten wir noch vor Kurzem von Apple und seiner neuen, grünen Strategie und dem Lob, das sie dafür einheimsen und dann ließt man das: Bei den Zulieferern mehrerer Branchengrößen im Bereich “Unterhaltungselektronik” sollen die Arbeiter und Angestellten unter teils eklatanten Arbeitsrechtsmängeln leiden. Laut Germanwatch / makeITfair sollen von den Zulieferern von Apple, Microsoft, Sony und Philips nicht nur nationale Gesetze sondern auch internationale Abkommen und konzerninterne Verhaltensmassregeln verletzt worden sein. Passend dazu das Zitat von Charles Ho von SACOM (eine Organisation aus Honkong, die sich für mehr Abreitsrechte in China einsetzt): “Viele Aspekte der Studie spiegeln die schlechten Arbeitsbedingungen wider, die sich durch geringe Löhne, unzählige Überstunden und ein ungesundes Arbeitsumfeld auszeichnen. Die Studie zeigt, dass viele Firmen zwar einen Verhaltenskodex unterschrieben haben, der auf Menschenrechte und Arbeitsbedingungen Bezug nimmt. Bei den Zulieferfirmen wird dieser Kodex jedoch nach wie vor verletzt”.
Die Studie in voller Länge, findet sich hier.
