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Green New Deal – Paul Hawken

Ganz klar: der von vielen geforderteGreen New Deal” ist bisher ausgeblieben: Das zeigt eine Analyse der Konjunkturpakete, die die G20-Staaten zuletzt beschlossen haben. Gerade mal 6,6 Prozent aller beschlossenen Mittel fließen in klimafreundliche Ausgaben. Während Deutschland und die USA (“nur”) zu wenig Geld ausgeben, steuert Italien mit seinem Konjunkturpaket direkt in die Klimakatastrophe. Die italienischen Investitionen in Straßenbau und Autoverkehr werden die Klimasituation sogar noch weiter verschärfen. Aber auch die USA verpassen unter Obama die Wende zu einer wirklich klimafreundlichen Politik.

Mit diesen Rückschlägen setzt sich Paul Hawken schon seit vielen Jahren auseinander. In seinen Artikel und Büchern stellt Hawken dem industriellen Kapitalismus sein Konzept des Öko-Kapitalismus gegenüber. Kern seiner Theorie ist die Bepreisung der natürlichen Ressourcen wie Luft und Wasser sowie der Einbezug dieser in die Wertschöpfungsketten und Bilanzen der Unternehmen. Durch dieses Vorgehen werden die Unternehmen, die Gesellschaft und die Menschen dazu gezwungen die Ressourcenproduktivität drastisch zu erhöhen (“das was wir (noch) haben, müssen wir besser nutzen”).

Egal welches Konzept Anwendung findet; am Ende muss für die Unternehmen und Unternehmer auf dieser Welt positiv formuliert werden und durch Rahmenbedingugen auch die Realitäten dafür gesetzt werden: Nachhaltigkeit lohnt sich. Nicht nur emotional sondern auch “auf Heller und Pfennig”.

2 Kommentare

  1. Auch ich bin enttäuscht, dass ein Green new Deal bisher nicht erkennbar ist – meinst Du, der Wahlkampf der Grünen kann daran was ändern?

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