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Fitbit – aktiver und gesünder leben für Lohas

In diesem Blog beschäftigen wir uns mit so genannten „Lifestyles of Health and Sustainability” (LOHAS). Wenn diese neue Konsumbewegung überhaupt verstanden wird, stecken die Beobachter diese Gruppe meistens in die Schublade der „Neuen Ökos”. Zum Beispiel Karmakonsum definiert diese als Menschen, die konsequent ökologisch und fair einkaufen, ohne dabei auf Genuss und Ästhetik zu verzichten. Das ist mit Sicherheit ein wesentlicher Aspekt der LOHAS – allerdings zeigt LOHAS ausgeschrieben auch einen klaren Fokus auf Health – sprich Gesundheit.

Für diese gesundheitsbewussten Konsumenten stellte sich auf der Techcrunch50 ein spannendes US-Startup der Öffentlichkeit vor: Fitbit. Fitbit möchte Menschen in ihrem normalen Tagesablauf zu einem aktiven und gesundheitsbewussten Lebensstil motivieren. Erreicht werden soll dies durch die intelligente Verknüpfung eines kabellosen Sensors, der die alltäglichen Aktivitäten aufzeichnet und einer Webanwendung in der dann die Daten visualisiert und ausgewertet werden.

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Fitbit Tracker

Der „Fitbit Tracker” genannte Sensor ist dabei so klein, dass er beim Schlafen, Arbeiten und Sport immer getragen werden kann. Zu den erfassten Daten zählen: Anzahl der gemachten Schritte und der zurückgelegten Distanz sowie verbrannte Kalorien.

Ein besonderes Schmankerl soll die Messung der Schlafqualität sein: Dazu wird der Sensor am Handgelenk getragen und soll durch minimale Vibrationen erkennen, wann der Mensch die so genannte REM-Phase verlässt. Es bleibt abzuwarten, ob der Fitbit-Tracker diese vielseitigen Anforderungen auch zuverlässig und korrekt erfüllen kann. Laut Golem und Fitbit selber soll der Tracker allerdings zu den genauesten Messgeräten in diesem Bereich gehören.

Die Website ermöglicht nach der Datensynchronisation eine intuitive grafische Auswertung der täglichen Leistungen. Darüber hinaus kann der Nutzer sich eigene Ziele für die folgenden Tage und Wochen setzen, die dann von der Webanwendung täglich „nachgehalten” werden. Positiv ist darüber hinaus die eingebaute soziale Funktionalität: Ich kann andere Nutzer zu virtuellen Wettkämpfen herausfordern und so meine Motivation beträchtlich steigern.

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Screenshot der Fitbit-Webanwendung

Für mich ist das Besondere an Fitbit die gelungene Kombination von einfach zu nutzender Technik, um meine Fitnessdaten automatisiert zu erfassen und einem schön gestalteten „Motivations-Interface” mit sozialer Komponente à la Nike+. Der einzige Wermutstropfen ist ein fehlendes Live-Feedback-Element z.B. über den iPod oder ein anderes Gerät, das mich im Alltagstrott davor warnt, wenn ich drohe meine Tagesziele nicht zu erreichen. Genau dieses Element bietet auf perfekte Weise Nike+ oder Adidas miCoach – allerdings sind diese Systeme ausschließlich beim Running verwendbar.

Vom geschäftlichen Standpunkt aus gesehen überzeugt mich das klare Business Model, das auf den Verkauf der Hardware (= Fitbit Tracker) setzt. Die Verbindung von Hardware und Software ist innovativ und der Preis von 100 Dollar für einen Tracker ist nicht zu hoch angesetzt.

Über dieses und andere interessante E-Commerce-Startups berichtete Jochen Krisch von der Techcrunch50 in San Francisco in seinem Exciting Commerce-Blog. Einen weiteren Bericht zu Fitbit findet sich in dem informativen und empfehlenswerten Beitrag von Markus Spath.  Zukünftig werden wir weitere interessante “grüne” oder “gesunde” Startups und Geschäftsmodelle in diesem Blog vorstellen.

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