Eine der vielversprechensten Hoffnungen für innovative Hbyridautokonzepte hat gerade weitere 85 Millionen Dollar Risikokapital eingesammelt – zusammen mit dem bisherigen Geld macht das insgesamt ein Volumen von 185 Millionen Dollar. Und was will / soll Fisker damit machen? Mit dem Geld soll die Produktion des Hybridautos Karma angekurbelt werden -der hat nicht nur ähnliche Eigenschaften wie der Tesla Roadster, sondern sie sieht auch genauso aus. Nicht nur deswegen hat Tesla wohl auch schon Fisker wegen Industriespionage verklagt.
Was an dem ganzen Thema aber weniger nachhaltig ist, ist der Fakt dass einer der Gründer – Quantum Technologies – auch noch eifrig in der Rüstungsproduktion mitmischt.
Unabhängig von letzterm Umstand: Warum kommen eigentlich solche News wieder nur aus der USA? Warum baut sich z.B. Volkswagen nicht eine eigene Venture Capital Tochter auf, die gezielt in solche neuen, vielversprechenden Startups & Technologien investiert? Nun, und eigentlich haben wir mit Opel doch den perfekten Kandidaten für einen “grünen Umbau” direkt vor der Nase – warum nicht Opel im Gegenzug für staatliche Hilfen dazu bringen, komplett auf die grüne Linie umzusatteln und zur führenden Eco-Automarke Europas zu werden?! Immer wieder lese ich, dass Opel alleine nicht überlebensfähig ist und daher einen starken Partner / Investor auch weiterhin braucht – Begründung: weil Opel zu wenig Volumen habe und zu wenige Modelle habe, um weltweit bestehen zu können. Was sollte man daraus folgern? –> Suche Dir eine lukrative Nische, wenn Du aufgrund fehlender Größenvorteile nicht bei den Big 5 mitspielen kannst! So wie Porsche das auch schon erfolgreich vorgemacht hat…also warum nicht Opel in der “grünen Zukunfts-Nische” positionieren?
Via BusinessInsider. Thanks!

