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	<title>Kommentare zu: Das Ruder herumreissen &#8211; Nachhaltiger Konsum im Klimawandel</title>
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	<description>Grünes Blog von Wolfram Latschar rund um LOHAS, Green Business, bewussten Konsum.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 11:53:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Food 2.0 &#124; Einfach Nachhaltig</title>
		<link>http://blog.einfachnachhaltig.de/das-ruder-herumreissen-nachhaltiger-konsum-im-klimawandel/comment-page-1/#comment-1024</link>
		<dc:creator>Food 2.0 &#124; Einfach Nachhaltig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 20:37:04 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sind. Der Bio-Boom entstand vor allem durch Suche nach Gesundheit und Genuss. Und das ist gut so! Diese Motive muss man bei der Umsetzung solcher Preisstempel aufgreifen und aktiv nutzen.   Dieser [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sind. Der Bio-Boom entstand vor allem durch Suche nach Gesundheit und Genuss. Und das ist gut so! Diese Motive muss man bei der Umsetzung solcher Preisstempel aufgreifen und aktiv nutzen.   Dieser [...]</p>
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		<title>Von: Toni</title>
		<link>http://blog.einfachnachhaltig.de/das-ruder-herumreissen-nachhaltiger-konsum-im-klimawandel/comment-page-1/#comment-662</link>
		<dc:creator>Toni</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 08:23:38 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist genau unser Thema, bei The-Help.de. Aufkl&auml;en wo der gr&ouml;&szlig;te Wirkungsgrad liegt und damit die h&ouml;chsten Priorit&auml;ten informieren. Das kann und wird sich nat&uuml;rlich mit der Zeit ver&auml;ndern z.B. durch neue Techniken/M&ouml;glichkeiten. Wir zeigen, dass jeder Mensch helfen kann und laden herzlich zu mitmachen ein...www.the-help.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist genau unser Thema, bei The-Help.de. Aufkl&auml;en wo der gr&ouml;&szlig;te Wirkungsgrad liegt und damit die h&ouml;chsten Priorit&auml;ten informieren. Das kann und wird sich nat&uuml;rlich mit der Zeit ver&auml;ndern z.B. durch neue Techniken/M&ouml;glichkeiten. Wir zeigen, dass jeder Mensch helfen kann und laden herzlich zu mitmachen ein&#8230;www.the-help.de</p>
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		<title>Von: Amy (RESET – For a Better World)</title>
		<link>http://blog.einfachnachhaltig.de/das-ruder-herumreissen-nachhaltiger-konsum-im-klimawandel/comment-page-1/#comment-637</link>
		<dc:creator>Amy (RESET – For a Better World)</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 15:55:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.einfachnachhaltig.de/?p=1384#comment-637</guid>
		<description>Hallo Keypointer,

zum Thema Car-Sharing konkret: Ich kann nicht f&uuml;r ganz Deutschland sprechen, sondern nur f&uuml;r Marburg, wo wir das gerade mal konkret – da Eigenbedarf – durchgerechnet haben: Car-Sharing hier w&auml;re auf Dauer deutlich teurer als bei Bedarf ein Taxi zu bestellen und auch im Vergleich (zum &quot;Weniger&quot; an Komfort mit) eigenem Auto – teurer. Ergo: F&uuml;r den konkreten Fall, den ich als Rechnungsbeispiel da habe, ist es teurer, Car-Sharing zu finanzieren als 2 andere, naheliegende Alternativen zu bem&uuml;hen.

Zum Thema strategischer Konsum &amp; Geldbeutel: Mitnichten war meine Aussage so gemeint, dass Umweltschutz nur f&uuml;r beg&uuml;terte Menschen in Frage kommt oder gar m&ouml;glich ist. Ich sehe da a) die pragmatische Seite (die w&uuml;nschenswerte Politik, die &ouml;kologische Produkte &quot;g&uuml;nstiger&quot; macht als konventionell erzeugte, greift leider &lt;em&gt;noch&lt;/em&gt; nicht) und b) die sozialethische Komponente. Nur ein Beispiel dazu: Nat&uuml;rlich „verlangt“ niemand von Hartz-IV-Empf&auml;ngerInnen Lebensmittel in Bio-Qualit&auml;t zu kaufen. De facto ist aber bspw. die Ern&auml;hrung ein strategischer Konsumbereich, der gleichzeitig einen positiven Mehrwert f&uuml;r die Verbrauchergesundheit hat. Die Einschr&auml;nkung des Wohnraumes oder der bewusste Verzicht auf den Zweitwagen, den man sich mit entsprechendem Einkommen zwar leisten kann, auf den man der Umwelt zu Liebe aber verzichtet, ist mE eine ganz andere Sache. (Der Hartz-IV-Empf&auml;nger verzichtet, w&uuml;rde ich unterstellen, nicht freiwillig auf die positiven Effekt gesunder Ern&auml;hrung.) Da habe ich sozialethische Bedenken: W&auml;hrend Verzicht auf „Bequemlichkeiten“ eine Frage der pers&ouml;nlichen Einstellung ist, ist der „Zwang“ auf kleinem Fu&szlig; zu leben, eben eine auferlegte Lebensf&uuml;hrung. Ich stimme &lt;a href=&quot;http://www.oeko.de/publikationen/dok/883.php?id=&amp;dokid=223&amp;anzeige=det&amp;ITitel1=&amp;IAutor1=Rainer%20Grie%DFhammer&amp;ISchlagw1=&amp;sortieren=&amp;dokid=223&amp;PHPSESSID=iuiirm0k8u0912jdhqutqmde67&quot; title=&quot;Nachhaltiger Konsum braucht Visionen&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Grie&szlig;hammer et.al. in ihrem Positionspapier von 2004&lt;/a&gt; zu, indem „lebensstilspezifische Strategien“ &amp; Leitbilder f&uuml;r nachhaltigen Konsum gefordert werden (S. 10). 

Das Beispiel k&ouml;nnte man jetzt unter unz&auml;hligen Aspekten sozialer Gerechtigkeit etc. diskutieren – muss man aber nicht. Ethisch ergibt sich die schon an sich diskussionsw&uuml;rdige Frage, ob &ouml;kologischer Lebensstil auferlegt werden darf oder – zumindest in den pers&ouml;nlichen Routinen – ein „freies“ Bekenntnis bleiben sollte. Die Key Points von Herrn Bilharz sind mE sehr gute Anhaltspunkte – aber, zumindest die, die im mir vorliegenden GEO-Artikel genannt werden – scheinen mir f&uuml;r ganz spezifische Gesellschaftsschichten realisierbar bzw. unerreichbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Keypointer,</p>
<p>zum Thema Car-Sharing konkret: Ich kann nicht f&uuml;r ganz Deutschland sprechen, sondern nur f&uuml;r Marburg, wo wir das gerade mal konkret – da Eigenbedarf – durchgerechnet haben: Car-Sharing hier w&auml;re auf Dauer deutlich teurer als bei Bedarf ein Taxi zu bestellen und auch im Vergleich (zum &#8220;Weniger&#8221; an Komfort mit) eigenem Auto – teurer. Ergo: F&uuml;r den konkreten Fall, den ich als Rechnungsbeispiel da habe, ist es teurer, Car-Sharing zu finanzieren als 2 andere, naheliegende Alternativen zu bem&uuml;hen.</p>
<p>Zum Thema strategischer Konsum &amp; Geldbeutel: Mitnichten war meine Aussage so gemeint, dass Umweltschutz nur f&uuml;r beg&uuml;terte Menschen in Frage kommt oder gar m&ouml;glich ist. Ich sehe da a) die pragmatische Seite (die w&uuml;nschenswerte Politik, die &ouml;kologische Produkte &#8220;g&uuml;nstiger&#8221; macht als konventionell erzeugte, greift leider <em>noch</em> nicht) und b) die sozialethische Komponente. Nur ein Beispiel dazu: Nat&uuml;rlich „verlangt“ niemand von Hartz-IV-Empf&auml;ngerInnen Lebensmittel in Bio-Qualit&auml;t zu kaufen. De facto ist aber bspw. die Ern&auml;hrung ein strategischer Konsumbereich, der gleichzeitig einen positiven Mehrwert f&uuml;r die Verbrauchergesundheit hat. Die Einschr&auml;nkung des Wohnraumes oder der bewusste Verzicht auf den Zweitwagen, den man sich mit entsprechendem Einkommen zwar leisten kann, auf den man der Umwelt zu Liebe aber verzichtet, ist mE eine ganz andere Sache. (Der Hartz-IV-Empf&auml;nger verzichtet, w&uuml;rde ich unterstellen, nicht freiwillig auf die positiven Effekt gesunder Ern&auml;hrung.) Da habe ich sozialethische Bedenken: W&auml;hrend Verzicht auf „Bequemlichkeiten“ eine Frage der pers&ouml;nlichen Einstellung ist, ist der „Zwang“ auf kleinem Fu&szlig; zu leben, eben eine auferlegte Lebensf&uuml;hrung. Ich stimme <a href="http://www.oeko.de/publikationen/dok/883.php?id=&amp;dokid=223&amp;anzeige=det&amp;ITitel1=&amp;IAutor1=Rainer%20Grie%DFhammer&amp;ISchlagw1=&amp;sortieren=&amp;dokid=223&amp;PHPSESSID=iuiirm0k8u0912jdhqutqmde67" title="Nachhaltiger Konsum braucht Visionen" rel="nofollow">Grie&szlig;hammer et.al. in ihrem Positionspapier von 2004</a> zu, indem „lebensstilspezifische Strategien“ &amp; Leitbilder f&uuml;r nachhaltigen Konsum gefordert werden (S. 10). </p>
<p>Das Beispiel k&ouml;nnte man jetzt unter unz&auml;hligen Aspekten sozialer Gerechtigkeit etc. diskutieren – muss man aber nicht. Ethisch ergibt sich die schon an sich diskussionsw&uuml;rdige Frage, ob &ouml;kologischer Lebensstil auferlegt werden darf oder – zumindest in den pers&ouml;nlichen Routinen – ein „freies“ Bekenntnis bleiben sollte. Die Key Points von Herrn Bilharz sind mE sehr gute Anhaltspunkte – aber, zumindest die, die im mir vorliegenden GEO-Artikel genannt werden – scheinen mir f&uuml;r ganz spezifische Gesellschaftsschichten realisierbar bzw. unerreichbar.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Keypointer</title>
		<link>http://blog.einfachnachhaltig.de/das-ruder-herumreissen-nachhaltiger-konsum-im-klimawandel/comment-page-1/#comment-632</link>
		<dc:creator>Keypointer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 10:29:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.einfachnachhaltig.de/?p=1384#comment-632</guid>
		<description>Widerspruch: 
Erstens ist es leider nicht so, dass dem niemand widersprechen w&uuml;rde. Die Idee mit „In kleinsten Schritten anfangen“ ist noch immer f&uuml;r viele Umweltaktivisten der zentrale Rettungsanker f&uuml;r ein „Das wird schon gut gehen“. Man l&auml;sst sich da auf Diskussionen &uuml;ber Priorit&auml;ten gar nicht ein.
Zweitens ist zwar das Argument, dass die Key Points nicht alle Bev&ouml;lkerungsgruppen erreichen w&uuml;rden, ein gern gezogener Joker, er „sticht“ aber in keinster Weise. Nat&uuml;rlich muss Umweltpolitik auch sozial ausgestaltet sein (z.B. bei der Gestaltung einer &ouml;kologischen Finanzreform, was z.B. mit einem &Ouml;ko-Bonus recht einfach m&ouml;glich w&auml;re). Aber unter globaler Perspektive hei&szlig;t soziale Gerechtigkeit, dass z.B. alle Menschen nur maximal 2 Tonnen CO2 verbrauchen d&uuml;rfen. Und das hei&szlig;t: 80% weniger in Deutschland, was wiederum nur mit Big Points beim Konsum geht. Sprich: Ohne die Umsetzung von Big Points nachhaltigen Konsums in Deutschland und anderen Industriel&auml;ndern wird es global keine soziale Gerechtigkeit geben. Unter deutscher Perspektive gilt (wie auch global): Die Reichen sind das Problem, eben nicht der Hartz-IV-Empf&auml;nger oder Familien (was Du ja im Text selber anf&uuml;hrst, dass diese zur ressourcenleichten Lebensweise gezwungen werden). Denn der Umweltverbrauch h&auml;ngt in erster Linie vom Einkommen ab. D.h. die Vorschl&auml;ge f&uuml;r &Ouml;ko-Konsum m&uuml;ssen gar nicht den „Armen“ (der in Deutschland doch meistens auch noch sehr automobil ist) ansprechen. Ich erwarte nicht, dass der Hartz-IV-Empf&auml;nger im &Ouml;ko-Laden einkauft. Aber schon beim Car-Sharing schaut es anders aus: Da ist n&auml;mlich Car-Sharing eine Option f&uuml;r ihn, &uuml;berhaupt automobile Mobilit&auml;t zu sichern. Also was soll das Gerede von „Car-Sharing m&uuml;sse erst mal finanziert werden“? Und wenn dann durch Lohas und andere auch die wenigen teuren Sachen wie &Ouml;ko-Lebensmittel zum Massenmarkt werden, werden sie erstens billiger und zweitens f&uuml;hrt dann hoffentlich auch eine gute Umweltpolitik dazu, dass Bio-Produkte billiger als konventionelle Produkte werden. 
Deine Aussage „die Tatsache in Rechnung stellen, dass eine &ouml;kologische Lebensweise u.a. vom Geldbeutel abh&auml;ngt“ suggeriert, nur Reiche k&ouml;nnten sich &Ouml;ko-Konsum leisten. Und diese Aussage ist falsch, sie ist eine Irrlehre, die Rainer Grie&szlig;hammer vom &Ouml;ko-Institut schon vor Jahren in einem netten Text widerlegt hat: „Sie d&uuml;rfen alles sagen – nur nicht dass umweltfreundlicher Konsum Geld kostet“. Die zentrale Energie- und Ressourcentreiber kosten n&auml;mlich Geld (gro&szlig;e Wohnung, (gro&szlig;es) Auto, Reisen). Kurzum: Mit Key Points zur sozialen Gerechtigkeit! Das ist mein Anspruch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Widerspruch:<br />
Erstens ist es leider nicht so, dass dem niemand widersprechen w&uuml;rde. Die Idee mit „In kleinsten Schritten anfangen“ ist noch immer f&uuml;r viele Umweltaktivisten der zentrale Rettungsanker f&uuml;r ein „Das wird schon gut gehen“. Man l&auml;sst sich da auf Diskussionen &uuml;ber Priorit&auml;ten gar nicht ein.<br />
Zweitens ist zwar das Argument, dass die Key Points nicht alle Bev&ouml;lkerungsgruppen erreichen w&uuml;rden, ein gern gezogener Joker, er „sticht“ aber in keinster Weise. Nat&uuml;rlich muss Umweltpolitik auch sozial ausgestaltet sein (z.B. bei der Gestaltung einer &ouml;kologischen Finanzreform, was z.B. mit einem &Ouml;ko-Bonus recht einfach m&ouml;glich w&auml;re). Aber unter globaler Perspektive hei&szlig;t soziale Gerechtigkeit, dass z.B. alle Menschen nur maximal 2 Tonnen CO2 verbrauchen d&uuml;rfen. Und das hei&szlig;t: 80% weniger in Deutschland, was wiederum nur mit Big Points beim Konsum geht. Sprich: Ohne die Umsetzung von Big Points nachhaltigen Konsums in Deutschland und anderen Industriel&auml;ndern wird es global keine soziale Gerechtigkeit geben. Unter deutscher Perspektive gilt (wie auch global): Die Reichen sind das Problem, eben nicht der Hartz-IV-Empf&auml;nger oder Familien (was Du ja im Text selber anf&uuml;hrst, dass diese zur ressourcenleichten Lebensweise gezwungen werden). Denn der Umweltverbrauch h&auml;ngt in erster Linie vom Einkommen ab. D.h. die Vorschl&auml;ge f&uuml;r &Ouml;ko-Konsum m&uuml;ssen gar nicht den „Armen“ (der in Deutschland doch meistens auch noch sehr automobil ist) ansprechen. Ich erwarte nicht, dass der Hartz-IV-Empf&auml;nger im &Ouml;ko-Laden einkauft. Aber schon beim Car-Sharing schaut es anders aus: Da ist n&auml;mlich Car-Sharing eine Option f&uuml;r ihn, &uuml;berhaupt automobile Mobilit&auml;t zu sichern. Also was soll das Gerede von „Car-Sharing m&uuml;sse erst mal finanziert werden“? Und wenn dann durch Lohas und andere auch die wenigen teuren Sachen wie &Ouml;ko-Lebensmittel zum Massenmarkt werden, werden sie erstens billiger und zweitens f&uuml;hrt dann hoffentlich auch eine gute Umweltpolitik dazu, dass Bio-Produkte billiger als konventionelle Produkte werden.<br />
Deine Aussage „die Tatsache in Rechnung stellen, dass eine &ouml;kologische Lebensweise u.a. vom Geldbeutel abh&auml;ngt“ suggeriert, nur Reiche k&ouml;nnten sich &Ouml;ko-Konsum leisten. Und diese Aussage ist falsch, sie ist eine Irrlehre, die Rainer Grie&szlig;hammer vom &Ouml;ko-Institut schon vor Jahren in einem netten Text widerlegt hat: „Sie d&uuml;rfen alles sagen – nur nicht dass umweltfreundlicher Konsum Geld kostet“. Die zentrale Energie- und Ressourcentreiber kosten n&auml;mlich Geld (gro&szlig;e Wohnung, (gro&szlig;es) Auto, Reisen). Kurzum: Mit Key Points zur sozialen Gerechtigkeit! Das ist mein Anspruch.</p>
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		<title>Von: Amy (RESET – For a Better World)</title>
		<link>http://blog.einfachnachhaltig.de/das-ruder-herumreissen-nachhaltiger-konsum-im-klimawandel/comment-page-1/#comment-625</link>
		<dc:creator>Amy (RESET – For a Better World)</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 15:05:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.einfachnachhaltig.de/?p=1384#comment-625</guid>
		<description>Michael Bilharz pl&auml;diert ja f&uuml;r die &lt;a href=&quot;http://www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/59218.html?p=5&amp;pageview=&quot; title=&quot;GEO Magazin - Kritischer Konsum: Kann Einkaufen die Welt verbessern?&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Key Points&quot; strategischen Konsums&lt;/a&gt;, also wie Du beschrieben hast DIE Strategien, die er als grunds&auml;tzliche Lebenswandelentscheidungen f&uuml;r am effektivsten h&auml;lt, den eigenen &ouml;kologischen Fu&szlig;abdruck  zu minimieren/reduzieren.

Ich glaube, dass dem kaum jemand ernsthaft widerspricht. Allerdings tun sich bei Fragen der &ouml;kologischen &amp; strategischen Lebensf&uuml;hrung doch auch andere Problemlagen auf. N&auml;mlich die Tatsache, dass &ouml;kologische Lebensf&uuml;hrung f&uuml;r bestimmte gesellschaftliche Gruppen in Deutschland einfach nicht leistbar ist. 

Sicher ist es weder nachhaltig noch zukunftsf&auml;hig zu glauben, dass die Fortf&uuml;hrung des westlichen Lebensstils f&uuml;r immer mehr Menschen und unseren Planeten l&auml;ngerfristig tragbar ist. Allerdings muss auch gefragt werden, „wen man durch Raster fallen lassen“ muss/kann/m&ouml;chte. Denn wie schon Michael Shellenberger und Ted Nordhaus in ihrem Essay „The Death of Environmentalism“ dargestellt haben, ist Umweltbewusstsein f&uuml;r viele Menschen eine Priorit&auml;t – nur eben keine Top-Priorit&auml;t. (Eine entsprechende Studie belegt dies auch f&uuml;r Deutschland: &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/umweltschutz104.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Tagesschau – Beim Geld h&ouml;rt Umweltschutz auf&lt;/a&gt;) Und: Es gibt Menschen, die sich eine &ouml;kologische Lebensf&uuml;hrung einerseits nicht leisten k&ouml;nnen, andererseits durch ihre &ouml;konomische Situation auferlegt bekommen. Hier ist die Frage, ob die Selbstverpflichtung zum Verzicht (Flugreisen, gro&szlig;e Wohnfl&auml;che) im Verh&auml;ltnis stehen zu  bspw. &lt;a href=&quot;http://www.swr.de/blog/umweltblog/?p=943&quot; title=&quot;U wie Umwelt: Fleisch-arm in Europa&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;fleischarmer/-freier Ern&auml;hrung&lt;/a&gt; und die M&ouml;glichkeit, sich haupts&auml;chlich &uuml;ber Bio-Produkte zu versorgen. Denn in bestimmter Hinsicht sind Geringverdiener, Hartz IV-Empf&auml;nger etc. zu einem strategischeren Konsumverhalten gezwungen, als Menschen, die freiwillig auf den &lt;a href=&quot;http://reset.to/handeln/urlaub-mit-sinn&quot; title=&quot;RESET: Urlaub mit Sinn&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Urlaub&lt;/a&gt; mit Flugreisen verzichten und daf&uuml;r Fahrradurlaub machen.


Auch &ouml;ffentliche Verkehrsmittel, &lt;a href=&quot;http://reset.to/handeln/carsharing-0&quot; title=&quot;RESET: Carsharing&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Car-Sharing-Programme&lt;/a&gt; oder der &ouml;kologisch gestaltete Wohnraum m&uuml;ssen finanziert werden. Hier stellen sich Fragen der sozialen Gerechtigkeit – denn auch mit &lt;a href=&quot;http://reset.to/handeln/bio-fuer-jeden-geldbeutel&quot; title=&quot;RESET: Bio f&uuml;r jeden Geldbeutel&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Bioprodukten&lt;/a&gt; im Supermarkt  muss man unter heutigen Bedingungen die Tatsache in Rechnung stellen, dass eine  &ouml;kologische Lebensweise u.a. vom Geldbeutel abh&auml;ngt: taz – &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/oekologie-ist-fuer-viele-menschen-luxus/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&Ouml;kologie ist f&uuml;r viele Menschen Luxus&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Bilharz pl&auml;diert ja f&uuml;r die <a href="http://www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/59218.html?p=5&amp;pageview=" title="GEO Magazin - Kritischer Konsum: Kann Einkaufen die Welt verbessern?" rel="nofollow">&#8220;Key Points&#8221; strategischen Konsums</a>, also wie Du beschrieben hast DIE Strategien, die er als grunds&auml;tzliche Lebenswandelentscheidungen f&uuml;r am effektivsten h&auml;lt, den eigenen &ouml;kologischen Fu&szlig;abdruck  zu minimieren/reduzieren.</p>
<p>Ich glaube, dass dem kaum jemand ernsthaft widerspricht. Allerdings tun sich bei Fragen der &ouml;kologischen &amp; strategischen Lebensf&uuml;hrung doch auch andere Problemlagen auf. N&auml;mlich die Tatsache, dass &ouml;kologische Lebensf&uuml;hrung f&uuml;r bestimmte gesellschaftliche Gruppen in Deutschland einfach nicht leistbar ist. </p>
<p>Sicher ist es weder nachhaltig noch zukunftsf&auml;hig zu glauben, dass die Fortf&uuml;hrung des westlichen Lebensstils f&uuml;r immer mehr Menschen und unseren Planeten l&auml;ngerfristig tragbar ist. Allerdings muss auch gefragt werden, „wen man durch Raster fallen lassen“ muss/kann/m&ouml;chte. Denn wie schon Michael Shellenberger und Ted Nordhaus in ihrem Essay „The Death of Environmentalism“ dargestellt haben, ist Umweltbewusstsein f&uuml;r viele Menschen eine Priorit&auml;t – nur eben keine Top-Priorit&auml;t. (Eine entsprechende Studie belegt dies auch f&uuml;r Deutschland: <a href="http://www.tagesschau.de/inland/umweltschutz104.html" rel="nofollow">Tagesschau – Beim Geld h&ouml;rt Umweltschutz auf</a>) Und: Es gibt Menschen, die sich eine &ouml;kologische Lebensf&uuml;hrung einerseits nicht leisten k&ouml;nnen, andererseits durch ihre &ouml;konomische Situation auferlegt bekommen. Hier ist die Frage, ob die Selbstverpflichtung zum Verzicht (Flugreisen, gro&szlig;e Wohnfl&auml;che) im Verh&auml;ltnis stehen zu  bspw. <a href="http://www.swr.de/blog/umweltblog/?p=943" title="U wie Umwelt: Fleisch-arm in Europa" rel="nofollow">fleischarmer/-freier Ern&auml;hrung</a> und die M&ouml;glichkeit, sich haupts&auml;chlich &uuml;ber Bio-Produkte zu versorgen. Denn in bestimmter Hinsicht sind Geringverdiener, Hartz IV-Empf&auml;nger etc. zu einem strategischeren Konsumverhalten gezwungen, als Menschen, die freiwillig auf den <a href="http://reset.to/handeln/urlaub-mit-sinn" title="RESET: Urlaub mit Sinn" rel="nofollow">Urlaub</a> mit Flugreisen verzichten und daf&uuml;r Fahrradurlaub machen.</p>
<p>Auch &ouml;ffentliche Verkehrsmittel, <a href="http://reset.to/handeln/carsharing-0" title="RESET: Carsharing" rel="nofollow">Car-Sharing-Programme</a> oder der &ouml;kologisch gestaltete Wohnraum m&uuml;ssen finanziert werden. Hier stellen sich Fragen der sozialen Gerechtigkeit – denn auch mit <a href="http://reset.to/handeln/bio-fuer-jeden-geldbeutel" title="RESET: Bio f&uuml;r jeden Geldbeutel" rel="nofollow">Bioprodukten</a> im Supermarkt  muss man unter heutigen Bedingungen die Tatsache in Rechnung stellen, dass eine  &ouml;kologische Lebensweise u.a. vom Geldbeutel abh&auml;ngt: taz – <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/oekologie-ist-fuer-viele-menschen-luxus/" rel="nofollow">&Ouml;kologie ist f&uuml;r viele Menschen Luxus</a>.</p>
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