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BMW i

BMW erfindet sich mit BMW i ein Stück weit neu. BMWi umfasst nicht nur die beiden Elektroautos i3 und i8, die kurz vor der Serienreife stehen. Es geht auch darum, wie sich ein Automobilkonzern im digitalen Zeitalter positionieren kann und welche Probleme der Kunden er löst.

BMW will globaler Marktführer für integrierte Mobilitätslösungen sein. Dies definierte CEO Reithofer in der Konzernstrategie “Number One“. Diese BMW-i-Strategie basiert auf den folgenden Säulen:

  • Elektroautos (Der i3 kommt in 2013 “zu einem Preis unter einem 5er BMW“)
  • Premium-Carsharing (DriveNow! in Kooperation mit Sixt, derzeit in den Städten München, Berlin und Düsseldorf)
  • Elektroroller E-Scooter (BMW stellte auf der IAA 2011 das Concept E vor)
  • Carsharing für Firmenflotten über die Tochterfirma Alphabet. Das Programm heisst AlphaCity. Ab 2014 werden auch Elektroautos in die Flotte aufgenommen.
  • Die Risikokapitaltochter BMW i – Ventures investiert in innovative Mobilitätsdienstleister wie “My City Way” oder “Park at my House”.

Analyse der Substanz hinter den Ankündigungen nötig

Die Substanz hinter diesen Ankündigungen gilt es in nächster Zeit zu analysieren. Ansonsten droht auch bei dieser Initiative die Gefahr des Greenwashing. Die Kritik zum Beispiel von Greenpeace zielt (zu Recht) darauf ab, dass trotz dieser Programme die Automobilhersteller vor allem große und ineffiziente Autos bauen. Der Verkehrsexperte von Greenpeace bringt es auf den Punkt: “Das Auto von morgen ist leicht, sparsam und effizient – egal bei welchem Antrieb.” Der Einfluss von BMW-i auf die Effizienz und Nachhaltigkeit ist das Eine, die Verschiebung in Richtung eines Mobilitätsdienstleisters, der die Nutzung des Autos mehr im Vordergrund sieht, als den Besitz (Stichwort: Carsharing) ist eine andere. Beide sollen in BMW i vereint sein; beide stellen sicher auch die Denke viele Automanager auf den Kopf. Es bleibt somit spannend zu beobachten, ob BMW i auch wirklich diese Transformation im Konzern hervorruft oder ein Innovations- und Nachhaltigkeitsfeigenblatt bleibt.

1 Kommentar

  1. Pingback: Deutscher Auto Blogger Digest vom 20.01.2012 | "Auto .. geil"

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